Warum Zombie-Unternehmen die Wirtschaft schädigen

Ein Zombie-Unternehmen ist eine Firma, deren Einnahmen aus dem aktuellen Geschäft so gering sind, dass normalerweise eine Betriebsschließung drohen würde. Es wäre einfach nicht in der Lage, die Tilgungsverpflichtungen von Krediten bei den Banken zu bezahlen.

Dazu kommen natürlich auch Belastungen in Form von Personalkosten für die Mitarbeiter, Wareneinkäufe, Fuhrparkaufwendungen und das Bezahlen von Versicherungspolicen. Aufgrund der staatlichen Corona-Beihilfen, bleiben die Unternehmen künstlich „finanziell beatmet“ am Leben und gehen nicht in die Insolvenz. 

In den aktuellen Wirtschaftsnachrichten wird immer verstärkter über diese Zombie-Unternehmen gesprochen und darüber, welche Auswirkungen sie auf die deutsche Wirtschaft in der Zukunft haben. Normalerweise müsste aufgrund der Pandemie und der sinkenden Wirtschaftsleistung eine wesentliche Mehrzahl dieser Unternehmen bereits eine Insolvenz beantragt haben, was die Zahlen am Arbeitsmarkt jedoch bislang nicht hergeben.

Wo ist jetzt Ihr Risiko, werden Sie sich fragen. Und warum muss ich das in einem Blogartikel lesen, der von einer Detektei geschrieben wird?

Das statistische Bundesamt spricht von mehr als 29% weniger Insolvenzen als im Vorjahr – und da gab es nicht einmal eine Pandemie. Dieser hohe Rückgang ist ausschließlich auf die Entwicklung zurück zu führen, dass die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht noch bis zum 30. September 2020 gilt. Danach allerdings wird der Wert sehr wahrscheinlich sprunghaft ansteigen, sofern nicht, wie momentan in der Politik diskutiert, diese auf bis Ende März 2021 verlängert wird.

Doch unabhängig davon wie lange diese Aussetzung der Insolvenzpflicht betrieben wird, am Ende wird es in der Wirtschaft eine gigantische Welle von Insolvenzen geben, die – und davon sind mittlerweile die meisten Unternehmensinhaber überzeugt – der Wirtschaft massiven Schaden zufügen wird. Ein wirtschaftlicher Tsunami des Zusammenbruchs, der möglicherweise wirtschaftliche Zulieferketten wegspülen und eine Welle von Arbeitslosen vor sich hertreiben wird.

Eine Insolvenz durch ein Zombie-Unternehmen hat folgende negative Auswirkungen auf den Wirtschaftskreislauf:

Zum einen bricht ein Unternehmen zusammen, das seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Haben Sie also noch Forderungen gegen ein Unternehmen, welches jetzt künstlich finanziell am Leben gehalten wird, werden Sie die Rechnungen nicht mehr bezahlt bekommen, wenn der Tag der Insolvenz anbricht. Oder nur einen Bruchteil dessen bekommen, und das auch erst nach vielen Jahren, wenn noch genügend Masse da ist, um die Schulden zu begleichen. 

Dagegen können Sie sich nur schützen, wenn Sie auf Business Intelligence-Maßnahmen setzen, die Ihnen jetzt schon präventiv sagen, welche Geschichte hinter dem bedrohten Unternehmen steckt und wie dessen aktuelle wirtschaftliche Situation aussieht. 

  • Existieren überhaupt noch Lager? 
  • Sind Firmenfilialen noch geöffnet? 
  • Wie viele Mitarbeiter sind noch am Betriebsort? 

Alle diese Informationen können Aufschluß darüber geben, wie wirtschaftsaktiv ein Unternehmen überhaupt noch ist.

Doch eine Insolvenz und der Zusammenbruch von Lieferketten birgt noch viel mehr Gefahren, als nur auf Forderungen sitzen zu bleiben.

Wie sieht es mit der Zulieferung von wichtigen Bauteilen aus?

Als in China wegen der Pandemie die Fabriken schlossen, fehlten hier in Deutschland plötzlich wichtige Bauteile für Autos, die gebaut werden sollten. Wenn in Deutschland ein Unternehmen seine Pforten schließen muss, in dem vielleicht spezielle Dichtungen hergestellt werden oder Schrauben, woher bekommen Sie diese dann? 

Eine Detektei kann dort sicherlich auch nicht helfen, schließlich bauen wir keine Dichtungen oder Schrauben, aber wir handeln mit Informationen und sind Delikatessenhändler für Nachrichten. Warum nicht unsere Kompetenzen für Informationen nutzen, wenn bei Ihnen wichtige Zuliefererkontakte wegfallen oder eine neue Geschäftsanbahnung geplant ist?

Noch ein letztes Beispiel, warum ein Zombie-Unternehmen ein beträchtliches Risiko für die deutsche Wirtschaft darstellt und für Sie als Unternehmer:

Die daraus resultierende Bindung von Fachkräften wirkt sich kontraproduktiv für Sie aus. Die dortigen Mitarbeiter arbeiten noch in einem Zombie-Unternehmen und das Know-how des Wettbewerbs, was normalerweise durch eine Unternehmensschließung auf dem Arbeitsmarkt frei gesetzt werden würde, ist dort gebunden. 

Das Know-how des Wettbewerbs ist eine wertvolle Ressource, und die Planung und Besetzung für hochwertige Schlüsselpositionen im eigenen Unternehmen ist eine Wertschöpfung ganz besonderer Art. Hier muss rechtzeitig für die Zukunft geplant werden.

  • Sind die Personen geeignet, eine Schlüsselposition in Ihrem Unternehmen zu übernehmen? 
  • Stimmen deren Referenzen, oder ist ein Zeugnis bzw. Zertifikat am heimischen Drucker kreiert worden? 
  • Gab es betriebsinterne Querelen oder Abmahnungen?

Vorbereitung und umfangreiches Wissen ist das A und O im Wettbewerb, und nur wer seiner Konkurrenz eine Nasenlänge voraus ist, hat die besseren Karten, um auch noch morgen seine Arbeitsplätze zu sichern.

Detektive können dabei helfen, diesen Vorsprung zu sichern – selbstverständlich im rechtlichen, legalen Rahmen, damit eine Business Intelligence-Recherche nicht zur Wirtschaftsspionage wird.

Nun wissen Sie, warum Zombie-Unternehmen so gefährlich für die deutsche Wirtschaft sind, denn sie bremsen nicht nur das wirtschaftliche Wachstum, sondern das der gesamten Volkswirtschaft. 

Bereiten Sie sich jetzt schon vor und sichern Sie sich einen Vorsprung durch Informationen. 

Am besten natürlich durch uns, denn in Schleswig-Holstein haben wir keine Wettbewerber!

Brauchen Sie unsere Hilfe?

Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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